Europa 2026

Europa 2026

Die Festung gegen Millionäre – und das offene Tor für das Unbekannte?
Diese Analyse legt den Finger in die Wunde einer zutiefst gespaltenen Logik.

Es ist eine Entscheidung, die manchem wie ein schlechter Treppenwitz der Weltpolitik vorkommt. Anfang 2026 zieht die Europäische Union die Reißleine: Der visumfreie Zugang für Karibikstaaten wie Antigua und Barbuda oder St. Kitts und Nevis wird gekappt. Der Grund? Sicherheitsbedenken wegen der „Citizenship by Investment“-Programme (CBI).

Doch wer sich die Realität dieser Programme ansieht, reibt sich verwundert die Augen. Woher rührt dieser plötzliche Drang nach „Sicherheit“, während an anderen Stellen der Kontrollverlust längst zum System erhoben wurde?

Der „gläserne“ Investor: Ein bürokratischer Striptease

Wer sich für eine zweite Staatsbürgerschaft in der Karibik oder früher in Zypern entschied, begab sich freiwillig in die Mühlen einer der härtesten Prüfverfahren der Welt.

  • Totaltransparenz: FBI-Checks, Interpol-Abgleiche und eine Due Diligence, die bis zur Geburtsurkunde und jedem polizeilichen Führungszeugnis der letzten Jahrzehnte reicht.
  • Finanzieller Offenbarungseid: Die Herkunft jedes einzelnen Dollars musste lückenlos nachgewiesen werden. Ob 450.000 USD oder mehrere Millionen – „schmutziges“ Geld oder Kredite waren tabu.
  • Geduldsprobe: Nach der Investition folgten oft über ein Jahr Wartezeit und tiefgreifende Prüfungen durch spezialisierte Agenturen.

Kurz gesagt: Die EU sperrt hier Menschen aus, von denen sie alles weiß – vom Kontostand bis zum Leumund.

Das große Paradoxon: Ausweis weg, Tür auf?

Während der Investor, der Millionen mitbringt und sich „nackt“ macht, als Sicherheitsrisiko eingestuft wird, blickt Europa auf eine andere Realität an seinen Landgrenzen. Seit Jahren gelangen tausende Menschen ohne Identitätsnachweis, ohne polizeiliches Führungszeugnis und ohne einen Cent Eigenkapital in das Herz des Kontinents.

Hier stellt sich die unvermeindliche Frage: Wie kann es sein, dass die Herkunft von Millionen Euro bis ins kleinste Detail seziert wird, während die Herkunft von Millionen Menschen oft ein behördliches Rätsel bleibt?

Die Zahlen lügen nicht – oder werden sie ignoriert?

In Ländern wie Deutschland wurden Staatsbürgerschaften zuletzt im Eilverfahren vergeben, oft nach nur wenigen Jahren Aufenthalt, teilweise direkt in das Sozialsystem hinein.

  • Wo bleibt hier die „Due Diligence“?
  • Wo sind die Sicherheitschecks, die auch nur annähernd mit denen eines CBI-Programms vergleichbar wären?
  • Und wie korreliert diese Politik mit der Kriminalstatistik, die in vielen europäischen Metropolen seit der Politik der „offenen Grenzen“ eine deutliche Sprache spricht?

Es ist ein bizarrer Widerspruch: Wer Wohlstand, Bildung und eine geprüfte Vita mitbringt, wird mit Misstrauen empfangen und sanktioniert. Wer ohne Papiere kommt und das Sozialsystem belastet, wird oft mit einer bürokratischen Milde bedacht, die jeden Steuerzahler fassungslos zurücklässt.

Wohin gleitet dieser Kontinent?

Europa scheint den Kompass verloren zu haben. Wir erleben eine Zeit, in der Ordnung bestraft und Unverbindlichkeit belohnt wird. Wenn Millionäre, die ihre Unbescholtenheit mehrfach bewiesen haben, als Gefahr gelten, während die unkontrollierte Massenmigration als alternativlos verkauft wird, dann steht mehr auf dem Spiel als nur Visumsregeln.

Steuert Europa auf eine Zukunft zu, in der Sicherheit nur noch ein Schlagwort ist, um unliebsame, wohlhabende Kosmopoliten zu gängeln, während man die echte, messbare Instabilität im Inneren ignoriert?

Ist dies noch das Europa der Vernunft – oder bereits das Europa der ideologischen Selbstaufgabe?

Der statistische Abgrund: Geprüfter Wohlstand vs. Ungeprüfte Risiken

Die Zahlen verdeutlichen ein bizarres Missverhältnis in der Prioritätensetzung der europäischen Sicherheitspolitik.

  1. Deutschland: Der Anstieg der Gewalt (2024-2026)

Die offizielle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und Portale wie Messerinzidenz zeigen ein deutliches Bild:

  • Messerangriffe: Im Jahr 2024 registrierte die Polizei bundesweit rund 29.000 Messerangriffe (etwa 80 pro Tag). Für 2025 und den Beginn von 2026 zeigen die Trends einen weiteren Anstieg bei Gewaltdelikten im öffentlichen Raum.
  • Gewaltkriminalität: Die Zahl der Fälle erreichte mit über 214.000 Delikten (Stand 2023/24) einen Höchststand seit 2007.
  • Täterprofil: Laut BKA sind nichtdeutsche Staatsangehörige in der Gewaltstatistik und insbesondere bei Messerdelikten massiv überrepräsentiert.
  1. CBI-Programme: Die „gläsernen“ Beitragszahler

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Antragsteller in der Karibik, im Pazifik oder in Malta.

  • Investitionssummen: Allein die Karibikstaaten haben durch CBI-Programme seit 2015 Milliarden Euro eingenommen. Diese Gelder flossen in Krankenhäuser, Infrastruktur und Katastrophenschutz (z.B. nach Hurrikans).
  • Fallzahlen: Während Millionen Migranten Deutschland erreichten, ist die Zahl der CBI-Passinhaber winzig. In Vanuatu werden beispielsweise etwa 100 Anträge pro Monat genehmigt – jeder einzelne nach monatelanger Prüfung.
  • Sicherheitsrisiko: Es gibt statistisch gesehen nahezu keine nennenswerten Gewaltverbrechen, die von Inhabern karibischer Investoren-Pässe in der EU begangen wurden. Die Sicherheitsbedenken der EU beziehen sich eher auf theoretische Geldwäsche-Szenarien, während die physische Sicherheit der Bürger durch die Landgrenzen-Migration täglich real gefährdet wird.

Vergleich der Anforderungen

Kriterium CBI-Investor (z.B. Dominica/Malta) Migrant (Grenzüberschreitung)
Kapitalnachweis min. 100.000 – 1.000.000+ USD Kein Nachweis erforderlich
Sicherheitscheck FBI, Interpol, Due Diligence Agenturen Oft keine Identitätspapiere vorhanden
Wartezeit 6 bis 13 Monate Sofortiger Zugang zum Sozialsystem
Finanzielle Bilanz Bringt Milliarden Devisenzufluss Kosten von ca. 25–50 Mrd. € p.a. (DE)

 

Fazit: Während der Staat beim zahlenden Investor jedes Gramm Gold und jeden polizeilichen Stempel hinterfragt, herrscht bei der illegalen Migration oft ein „Blindflug“ der Behörden. Die EU-Kommission begründet den Entzug der Visumfreiheit für Karibik-Staaten mit „Sicherheitsbedenken“, ignoriert aber gleichzeitig die statistisch belegbare Explosion der Gewaltkriminalität durch ungesteuerte Zuwanderung im eigenen Vorgarten.

 

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